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Klingender Garten in Ragow: Selten so viel gesungen

 Sich bei Kaffee und Kuchen zum gemeinsamen Singen zusammenzufinden – das klingt nach längst vergangenen Zeiten. Aber vielleicht haben die Kirchenmusikerinnen und -musiker unseres Kirchenkreises einen Nerv getroffen, als sie mit dem Projekt „Klingender Garten“ genau dazu eingeladen hatten. Die Idee, als Privatperson seinen Garten zu öffnen, um mit Nachbarn, Freunden und Verwandten gemeinsam zu singen, kam nämlich gut an. „Wir konnten nicht alle Anfragen berücksichtigen“, sagt Kreiskantor Andreas Jaeger. Zwischen Lübben und Senftenberg gab es in diesem Jahr zehn solcher klingenden Orte. Etwa 300 Menschen ließen sich zum Singen einladen. Auch Familie Jente/Bartsch im Lübbenauer Ortsteil Ragow hatte im August ihre Gartenpforten weit geöffnet. Dort manövrierten der Lübbener Kantor Johannes Leonardy am E-Piano mit Johannes Grünbaum am Kontrabass und Birgit Natusch am Akkordeon das Publikum durch das Repertoire der „Klingenden Gärten“. Und da geht es querbeet: Geistliches Liedgut, Volkslieder und selten Gesungenes wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh‘n“ oder „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ enthält das eigens für diesen Zweck entwickelte Liederheft. Auf dem Hof von Christine Bartsch und Mario Jente fehlte es den Gästen an nichts: Kuchen aus dem Lehmbackofen, Kaffee, kühle Getränke und je nach Wunsch einen schattigen oder sonnigen Platz in der satt grünenden und blühenden Gartenidylle.