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Kreiskantor Andreas Jaeger wird zum Kirchenmusikdirektor ernannt

Am 31. Oktober findet in der Trinitatiskirche Finsterwalde der traditionelle musikalische Gottesdienst zum Reformationstag statt. In diesem Jahr wird dieser Gottesdienst mit einem besonderen Höhepunkt bereichert. Unser Kreiskantor Andreas Jaeger erhält den Ehrentitel Kirchenmusikdirektor. Lesen Sie hier ein Interview mit ihm. Die Fragen stellte Franziska Dorn.

Andreas Jaeger, Sie werden zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt. Was ist ein KMD?

Den Titel „Kirchenmusikdirektor“ vergibt die Kirchenleitung unserer Landeskirche an Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker und würdigt damit in besonderer Weise das große kirchenmusikalische Engagement dieser Person.

Was muss man tun, um zu diesem Ehrentitel zu gelangen?

In unserer Landeskirche werden Personen dazu vorgeschlagen, weil sie über viele Jahre kirchenmusikalisch über das übliche Maß hinaus tätig sind. In meiner ersten Stelle in Lübbenau/Spreewald habe ich mit der Wendezeit einen ungeahnten Aufschwung der musikalischen Arbeit erlebt. Beispielsweise kamen Lehrerinnen und Lehrer in den Lübbenauer Kantatenchor und sangen viele Chor- und Orchesterwerke mit. Zeitweise leitete ich einen Chor mit ca. 80 Mitgliedern. Bei besonderen Projekten kamen noch einmal über 20 Sängerinnen und Sänger vom Zossener Kantatenchor hinzu. Mit einem großen Kinderchor haben wir als Team unter meiner Leitung viele Musicals und Weihnachtsspiele aufgeführt. Die Arbeit mit einem Gospelchor hat sich dann in Finsterwalde so richtig entwickelt. Dazu kommt meine langjährige Tätigkeit als Kreiskantor. Als Kreiskantor bin ich häufig in der Region und in der Landeskirche unterwegs, lerne viele Menschen kennen, berate in Gremien mit und konnte an vielen musikalischen Projekten mitwirken. Sehr gern erinnere ich mich an die Leitung des Chores beim Musical „Luther“ im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 in Wittenberg. Ehrenamtlich war ich lange Jahre stellvertretender Vorsitzender des Kirchenmusikerverbandes unserer Landeskirche.

Was ist Ihnen im Zusammenhang mit diesem Titel wichtig?

Mit der Verleihung des Titels wird auch das Engagement der Chormitglieder in den unterschiedlichen Gruppen gewürdigt, die unter meiner Leitung standen bzw. stehen. Ich bin dankbar, dass ich meine Arbeit im Team mit vielen anderen gestalten konnte. Dafür sage ich von Herzen Danke! Ich hoffe und wünsche, dass sich auch in der kommenden Zeit Menschen für die Kirchenmusik begeistern lassen, sich aktiv in den Chören am Musizieren beteiligen und somit die live gespielte Musik zum Lobe Gottes in unserer Region nicht verstummen wird.

Worauf freuen Sie sich besonders am 31. Oktober?

Ich freue mich sehr, dass viele Wegbegleiter im Gottesdienst zum Reformationstag dabei sind und auch musikalisch mitwirken werden. Die Bläserinnen und Bläser aus der Region, die Trinitatis-Kantorei, die TrinityGospels mit Band und Kolleginnen und Kollegen werden musizieren. Ich freue mich auf einen festlichen Gottesdienst, den u.a. die Generalsuperintendentin Theresa Rinecker aus Görlitz, Superintendent Thomas Köhler aus Lübben und Pfarrer Markus Herrbruck liturgisch bereichern werden und ich hoffe und wünsche, dass wir diesen Festtag mit vielen Gemeindegliedern feiern können.