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Kurs für Kirchenführerinnen macht Halt in Massen

Was ist das Besondere an der Kirche in Massen? Auf den ersten Blick unterscheidet sie sich kaum von den anderen mittelalterlichen Kirchen in der Region. Dass der stattliche Feldsteinbau eine ehemalige Basilika und damit eher ungewöhnlich für die Region ist, bemerkt erst der Kenner. Erneut haben sich im Kirchenkreis Niederlausitz knapp 30 Menschen zu einem Kurs für Kirchenführer zusammengefunden, um den Blick für das Besondere der Gotteshäuser zu schärfen. Mit Hilfe der Expertinnen Annegret Gehrmann aus Langengrassau und Maria von Fransecky aus Berlin lernen die Teilnehmer die Gebäude und ihre Ausstattung zu deuten. „Kirchen sind keine Museen, sondern Orte der Glaubenspraxis. Sie berichten viel über die Menschen der Zeit“, sagt Kursleiterin Annegret Gehrmann. Bis in das Frühjahr hinein treffen sich die Kursleute an unterschiedlichen Orten und Kirchen im Kirchenkreis, um sich Praxiswissen für Kirchenführungen anzueignen. Es geht dabei um Architektur- und Kunstgeschichte, aber auch um Methoden der Kirchenraumpädagogik und Religionsgeschichte. Bereits zum dritten Mal findet der Kirchenführerkurs unter Federführung der Kunstgutbeauftragten Gehrmann im Kirchenkreis Niederlausitz statt.