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Salz der Erde. Licht der Welt.

Niemand hätte das heute für möglich gehalten: Es ist Krieg. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller. Menschen werden zermalmt und das Gewaltpotential wird hochgeredet durch das Nachdenken über Sicherheit durch Aufrüstung. Menschen sterben: ukrainische Soldaten und Freiwillige, Zivilisten und russische Soldaten. Jesu Worte sind eindeutig: „Selig sind die Sanftmütigen, sie werden das Erdreich besitzen. „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, sie sollen satt werden.“, „Selig sind, die Frieden stiften, sie werden Gottes Kinder heißen.“, „Ihr seid das Salz der Erde.“ und „Ihr seid das Licht der Welt.“ Jesus spricht von Demut und Liebe. Aber auch davon, dass in der Sanftmut, in dem Streben nach Gerechtigkeit und der Suche nach Frieden die größte Macht steckt. „Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann“, so sagte es Mahatma Gandhi, der uns solche Liebe zutraut. Salz der Erde und Licht der Welt zu sein. Das traut Jesus uns zu. Ich sehe solche Menschen jetzt. In Polen etwa, wo viele Menschen Flüchtige aus der Ukraine aufnehmen und sich um sie sorgen. Auch viele andere Helfer sind jetzt Salz der Erde und Licht der Welt. Jeder, der in Demut und Liebe handelt, ist ein Licht am Ostermorgen, als das Leben über den Tod gesiegt hat. Hoffen wir auch für unsere Zeit und diese Welt darauf, dass das Licht heller und das Leben stärker sein wird als alles andere!

Klaus Tiedemann ist Pfarrer im Evangelischen Kirchenkreis Bad Liebenwerda.