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Zack! Und schon wieder ist Juni.

Hatte das Jahr nicht eben erst angefangen? Die Zeit rast. Und zu allem Überdruss kommen in diesen Tagen die Miesmacher um die Ecke: „Ab dieser Woche werden die Tage wieder kürzer“. Also, das will man doch jetzt wirklich nicht hören! Gerade sind wir dabei, die in diesem Jahr so besonders satt-grüne Natur zu genießen und die lauen Abende, das Radeln, das Sitzen im Biergarten und diesen wunderbar blauen Himmel. Und doch: Das Jahr hat den Wendepunkt erreicht. Die Tage werden kürzer. Markiert wird das durch den Johannestag am 24. Juni. Das ist der Tag, an dem nicht nur die Spargelernte zu Ende geht. Es ist vor allem der Tag, an dem wir Christen uns an den Geburtstag von Johannes dem Täufer erinnern. Johannes war der erste, der andere taufte. Verbunden damit war der Glaube, dass sich durch die Taufe im Leben der Menschen etwas ändert. Johannes und die ersten Christen tauften am Fluss. Heute entscheiden sich immer wieder Menschen, sich oder ihre Kinder taufen zu lassen - unter freiem Himmel wie die ersten Christen oder in den Kirchen. Wenn sie das tun, wünschen sie sich für ihre manchmal dahinrasende Lebenszeit eine Begleitung. Sie glauben an eine Zusage, die lautet: „Egal, wie du bist, wohin dich dein Leben führt und egal, wie du dich getrieben fühlst - du bist begleitet von Gottes Liebe“. All denen, die in diesen Tagen getauft werden, wünsche ich, dass sie diese Zusage spüren und sich ihnen ein Stück dieses wunderbar blauen Himmels öffnet. Und es soll dabei keine Rolle spielen, dass die Tage schon wieder kürzer werden.  

 

Franziska Dorn ist Pressebeauftragte im Kirchenkreis Niederlausitz