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Die Kreissynode

Präsidium der Kreissynode:

Marco Bräunig aus Luckau, Jugendmitarbeiter (Vorsitzender)
Renate Nowotnick aus Luckau, Studienrätin im Ruhestand (Stellvertreterin)
Grit Sprotte aus Münchhausen, Betriebswirtin (Stellvertretende)

Die Kreissynode besteht aus 85 Frauen und Männern aus dem Kirchenkreis Niederlausitz. Aus ihren Reihen werden die Mitglieder des Kreiskirchenrates und der Ausschüsse gewählt.  

Kreiskirchenrat

Thomas Bubner aus Sonnewalde, Unternehmer
Marco Bräunig aus Luckau, Jugendmitarbeiter
Jörg Dunger aus Lübben, Leiter Landesbetrieb Forst
Daniel Friedrich aus Lübbenau, Journalist
Marcel Goldberg aus Lieskau, Wirtschaftsingenieur
Christoph Hanke aus Straupitz, Pfarrer 
Markus Herrbruck aus Finsterwalde, Pfarrer
Andreas Jaeger aus Doberlug-Kirchhain, Kreiskantor
Thomas Köhler aus Lübben, Superintendent
Martin Konzag aus Klettwitz, Bauamtsleiter
Silke Löwe aus Eichholz, Angestellte
Dorothee Michler aus Großräschen, Pfarrerin in Senftenberg
Franziska Rataj-Liedtke aus Altgolßen, Lehrerin
Grit Sprotte aus Münchhausen, Betriebswirtin
Lothar Treder-Schmidt aus Zieckau, Kollegleiter im Ruhestand

Mitglieder im Finanzausschuss

Kathrin Schubert (Vorsitzende), Franziska Dorn, Thomas Köhler, Silke Löwe, Volker Lopper, Birgit Walter-Goers, Reinhard Wild, Bianca Lottra

Mitglieder im Bauausschuss

Kerstin Höpner-Miech (Vorsitzende), Jörg Dunger, Frank Gehrmann, Eckhard Heinrich, Mario Jente, Thomas Köhler, Michael Langer, Karl-Heinz Müller, Lothar Nicht, Eckart Prüfer, Christian-Matthias Rosenow, Thomas Sacher, Eckehard Schulz, Rosemarie Schwarz

Mitglieder im Strukturausschuss

Angela Wiesner (Vorsitzende), Thomas Bubner, Anita Engelmann, Alina Erdem, Daniel Friedrich, Kerstin Gramatke, Thomas Köhler, Antje Konrad, Jutta Kuhtz, Silke Löwe, Gisela Stepputis, Lothar Treder-Schmidt, Dörte Wernick

 

Kreisbeauftragte 

für die kirchenmusikalische Arbeit: Andreas Jaeger aus Doberlug-Kirchhain
für die Arbeit mit Kindern und Familien: Angela Wiesner aus Luckau
für die Jugendarbeit: Marco Bräunig aus Luckau
für die Posaunenarbeit: Johannes Leonardy aus Lübben
für die Frauenarbeit: Marlies Siegert aus Lübbenau
für das Kunstgut: Annegret Gehrmann aus Langengrassau 

Vertreterinnen in der Landessynode

Renate Nowotnick aus Luckau
Jutta Kuhtz aus Lübben
Pfarrerin Ulrike Garve aus Lübbenau

 

Die nächste Kreissynode findet am Freitag, 14. Oktober 2022 um 18 Uhr statt. 

Vorsitzender: Marco Bräunig, Luckau
Stellvertr. Vorsitzende: Renate Nowotnick, Luckau und Grit Sprotte, Münchhausen
Geschäftsordnung der Kreissynode

 

Kreissynode am 20. Mai 2022 in Luckau - Fotos

Bericht von der Kreissynode

Auf ihrer jüngsten Tagung hat die Kreissynode des Kirchenkreises Niederlausitz eine neue Finanzsatzung beschlossen. Damit ist Mittelverteilung an die Kirchengemeinden neu geregelt. Weil Kirchengemeinden und Kirchenkreise, wie andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, ab 2023 umsatzsteuerpflichtig sind, war eine Anpassung der Satzung notwendig. Darüber hinaus sind Kirchengemeinden künftig verpflichtet, Sanierungen und Neubauten CO2-neutral auszuführen. Dafür zahlen die Gemeinden fortan in einen sogenannten Klimaschutzfonds ein. Das Geld wird für Baumaßnahmen verwendet, die dem Klimaschutz und der CO2-Neutralität dienen. Beides berücksichtigt die angepasste Finanzsatzung, die bei einer Enthaltung einstimmig beschlossen wurde. Zur Diskussion führte im Vorfeld unter anderem die geänderte Bemessungsgrundlage für Bauzuweisungen für Gemeindeimmobilien und Kirchengebäude. Waren bislang der umbaute Raum die Grundlage für die Zuweisungen an die Kirchengemeinden, sieht die neue Finanzsatzung die Gebäudegrundfläche als Bemessungsgrundlage vor. Es ist unter anderem die Aufgabe des Baubeauftragten Bernd Heinke, die Kirchengemeinden zu den Klimaschutzthemen zu beraten. Damit er diese Aufgabe erfüllen kann, war eine Wahl in den Bauausschuss nötig. Die 68 anwesenden Synodalen stimmten der Beschlussvorlage einstimmig zu.    

Der Krieg in der Ukraine und das Gedenken an die Opfer standen im Mittelpunkt der Andacht von Pfarrer Michael Wolf und dem Wort von Superintendent Thomas Köhler an die Synodalen. Köhler brachte die unterschiedlichen Haltungen zum Ukrainekonflikt zur Sprache. Viele Christinnen und Christen seien geprägt von der Bewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ und der Ansicht, dass Frieden schaffen nur ohne Waffen möglich sei. Viele sehen sich mit Blick auf den Ukrainekrieg in dieser Haltung gestärkt. Andere kommen zu der Überzeugung, dass die Friedensethik neu gedacht werden muss und dass heute andere Antworten nötig sind. „Ich vermute, dass beide Haltungen auch unter uns zu finden sein werden. Vielleicht sind sie sogar beide in einer Person zu finden“, sagte er. Köhler dankte den Kirchengemeinden, die Geflüchtete aus der Ukraine mit Wohnraum, Geld, Zeit und Behördengängen unterstützen. Dass die Coronakrise zwar vom aktuellen Geschehen überlagert, aber noch nicht überwunden ist, machte Köhler deutlich. Nach zwei Jahren Unterbrechung werden manche Angebote in den Kirchengemeinden noch nicht wieder so wahrgenommen, wie es vor der Coronazeit war. „Möglicherweise werden wir durch die Pandemie gezwungen, unsere kirchliche Arbeit anders zu organisieren“, sagt er. Das Jahr 2023 soll im Kirchenkreis Niederlausitz im Zeichen der Taufe stehen. Der Superintendent informierte über geplante Tauffeste in den Regionen und eine Kampagne, die über die Taufe informieren und auf sie aufmerksam machen soll. 

Mit Blick auf die nächste Wahlperiode der Gemeindeleitungen verwies Köhler auf das Mindestmitgliedergesetz für Kirchengemeinden. Fast alle Gemeinden im Kirchenkreis Niederlausitz sind von diesem Gesetz betroffen, weil es eine Mindestgemeindegliederzahl von 300 vorschreibt. Er warb mit Blick auf die Zukunft um Offenheit zu Veränderungen und verwies auf die anstehenden Informationsabende in den Gemeinden. Schließlich informierte der Superintendent darüber, dass es im Kirchenkreis Niederlausitz gegenwärtig nur eine unbesetzte Stelle gibt. „Es sind also Menschen da, die bereit sind, sich mit den Gemeinden auf den Weg zu machen, mit den Menschen zu arbeiten und sich auf sie einzulassen.“ 

Die ursprünglich in der Tagesordnung vorgesehenen Vorträge über die Arbeit mit Kindern, Familien und Jugendlichen wurden auf die nächste Synode verschoben. Die Kollekte in Höhe von 537 Euro wurde für die Ukrainehilfe gesammelt. Die nächste Synode findet am 14. Oktober 2022 statt. 

 

Franziska Dorn

Letzte Änderung am: 25.05.2022