17.12.2024
Viele evangelische Kirchengemeinden im Kirchenkreis Niederlausitz fusionieren zum 1 Januar 2025. Anlass war ein Gesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz von 2021, das für eine Kirchengemeinde eine Mindestmitgliederzahl von 300 Menschen fordert. Kirchengemeinden sind seither im Gespräch. Einige Fusionen und Zusammenschlüsse fanden in den zurückliegenden Monaten statt.
Eine große Zahl der Gemeinden hat sich für den 1. Januar 2025 als Startdatum entschieden. Aus etwa 100 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Niederlausitz im Jahr 2022 werden zu Beginn des neuen Jahres 26 Gemeinden. Die größte Fusion findet im Raum Senftenberg statt. Hier schließen sich zehn Gemeinden zu einer Gesamtkirchengemeinde zusammen.
Mit den Zusammenschlüssen ist die Hoffnung verbunden, das Miteinander der Christinnen und Christen in der Niederlausitz zu stärken und Synergien zu entwickeln. Daneben werde sinkende Verwaltungskosten erwartet. Personalabbau ist mit den Fusionen nicht verbunden.
Im Januar finden Fusionsfeste statt. Der Gottesdienst zur Gründung der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde im Lausitzer Seenland findet am Sonntag, 5. Januar um 14 Uhr in der Kirche in Altdöbern statt. Im Anschluss lädt die neugegründete Kirchengemeinde zum Kaffeetrinken und um 16.30 Uhr zu einem Konzert mit den TrinityGospels ein.
Auch die neugegründet Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lübben und Umland feiert am 5. Januar um 14 Uhr die Fusion mit einem Festgottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche und anschließender Party auf der Eisbahn.